Was ist zwischen den Menschen?

Auf diese Frage sind Antworten gesucht, um im Nachdenken über Kommunikation, das Menschliche und Zwischenmenschliche nicht aus den Augen zu verlieren. Hier finden sich bisherige Reaktionen dokumentiert und Informationen über das Werk, in dessen Rahmen die Frage gestellt wird: [mehr dazu]

Fragen | Stimmen | Texte | Worte | Bilder

Macht das Kommunikationszeitalter einsam? Und wenn ja, ist diese Einsamkeit beängstigend oder angenehm?

Frage beim Hören der Sendung "Total vernetzt und trotzdem einsam"

Warum ist es nicht nötig, dass z.B. bei einem Supportchat darauf hingewiesen wird, dass man nun mit einem Chat-Bot kommuniziert?

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Ist es Freiheit, wenn man niemand anderen mehr braucht?

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Wenn Leute früher zum Reden auf Bänken vor Häusern saßen, warum heute nicht mehr?

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Lässt sich die „Qualität“ zwischenmenschlicher Kommunikation definieren? Wenn ja: Wie?

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Was bedeutet „Identität“ in dem Kontext neuer Kommunikations- und Manipulationsmöglichkeiten?

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Wer viel unter Leuten ist, dem geht es automatisch besser.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Kommunikation signalisiert Status. Als Erklärung für die Oma: Das Online-Profil ist das Gewand von heute.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Aktives Schweigen ist über digitale Kommunikation kaum möglich. Stille im Chat wird eher als technischer Defekt, als Standbild empfunden.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Der Onkel, er war Bauarbeiter, der hat nicht kommuniziert, der war einfach da.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Wir als Gesellschaft sind feige und schicken lieber Emails, um direkter Kommunikation aus dem Weg zu gehen.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Männer trauen sich nicht mehr, einen anzusprechen.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Kommunikation ist ein Symptom der Angst vor der Stille und lenkt in diesem Sinne vom Nichtstun ab.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Es sollte ein 'Grundrecht' sein, zu wissen, mit wem man kommuniziert.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Inhalte von Social Media dienen oft als 'Icebreaker' im Gespräch; ähnlich wie das Reden über's Wetter.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Zwischenmenschliche Kommunikation wandelt sich vom Eins-zu-eins zum Eins-zu-viele.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Der Mensch hat ein inneres Bedürfnis nach Wahrnehmung, Wahrgenommenwerden und Reaktion.

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Das Leben des Menschen kann man als fortgesetztes Zwiegespräch mit der Welt beschreiben. Er befragt die Welt und wird von ihr befragt. Dieses Zwiegespräch wird dadurch geregelt, wie wir bestimmte Fragen, die wir an die Welt richten dürfen oder die die Welt an uns richten darf, als legitim definieren – und dadurch, wie wir die relevanten Antworten auf diese Fragen identifizieren können. Glauben wir, dass Gott die Welt geschaffen hat, dann stellen wir andere Fragen, erwarten andere Antworten, als wenn wir glauben, die Welt sei eine ungeschaffene "empirische Wirklichkeit".

Boris Groys: Google, Worte jenseits der Grammatik, in: dOCUMENTA (13), Katalog 1/3, S.343.

Erleben, was verbindet.

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Wir verbinden, was Sie verbindet

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Unser Leben wird besser, wenn es uns gelingt, (mehr) Welt in Reichwiete zu bringen, so lautet das unausgesprochene, aber im Handeln unablässig reiterierte und reifizierte Mantra des modernen Lebens. Handle jederzeit so, dass deine Weltreichweite größer wird [...].

Hartmut Rosa: Unverfügbarkeit, Wien/Salzburg 2019, S.17.

Wenn die Aktivitätssphäre des Menschen nicht mehr durch die Ausdehnung, die Dauer, selbst die Lichtundurchlässigkeit der Hindernisse, die seinen Weg versperren, begrenzt wird, wo ist dann tatsächlich seine Präsenz in der Welt, seine reale Präsenz anzusiedeln? [...] Wo bin ich, wenn ich überall bin?

Paul Virilio: Rasender Stillstand, Frankfurt am Main 2008 [1990], S.146f.

Eine Gesellschaft, in der die Menschen wissen, was genug ist, mag vielleicht arm sein, aber alle, die ihr angehören, haben die gleiche Freiheit. Menschen, deren Denken industriell pervertiert ist, können sich die persönliche Erfüllung nicht vorstellen, die durch die Nutzung moderner und doch Beschränkungen unterliegender Werkzeuge erreicht werden kann.

Ivan Illich: Selbstbegrenzung, München 1998 [1975], S.33f.

Ein radikales Monopol kann sich etablieren, wenn die Menschen ihre ureigene Fähigkeit, für sich und andere das zu tun, was sie können, aufgeben, um etwas "Besseres" zu bekommen, das ihnen nur ein wichtiges Werkzeug geben kann. [...] Eine standardisierte Ware muß nun die persönliche Zuwendung ersetzen.

Ivan Illich: Selbstbegrenzung, München 1998 [1975], S.86.

Das Zusammenspiel aus technologischer und ökonomischer Entwicklung, durch die jede körperliche Zumutung ausgerottet werden sollte, senkt zugleich die Toleranzgrenze. [...] Die Gewöhnung an komplexe und weitreichende, daher umso störanfälligere Fremdversorgung ist eben keine Glücksgarantie, sondern eine Zeitbombe.

Niko Paech: Wachstumsdogma zur Postwachstumsökonomie, in: Die Kunst des Wandels, München 2015, S.32.

Das Intakte dagegen, das sozusagen von selber geht, ist ihm [dem Neapolitaner] im Grunde unheimlich, denn gerade weil es von selber geht, kann man letztlich nie wissen, wie und wohin es gehen wird.

Alfred Sohn-Rethel: Das Ideal des Kaputten, in: Frankfurter Zeitung, 21. März 1926, Erstes Morgenblatt.

In den meisten Kontexten des sozialen Lebens wird daher die alltägliche Handlungskoordination eben nicht durch Verständigung erreicht, sondern über Preise oder rechtliche Regelungen gesichert. [...] Wer zuerst fahren darf, regelt die Ampel, und was mich der teure Wein kostet, sagt mir das Preisschild.

Hartmut Rosa: Resonanz, Berlin 2016, S.589.

Ich für meinen Teil könnte leicht ohne Post auskommen. Ich glaube, daß nur wenig wirklich wichtige Mitteilungen durch sie gemacht werden. In meinem Leben erhielt ich, um kritisch zu reden, nicht mehr als einen oder zwei Briefe - ich schrieb dies vor mehreren Jahren -, die ihr Porto wert waren.

Henry David Thoreau: Walden, Oder Leben in den Wäldern, Zürich 1971 [1854], S.101.

Sie werden denken, ich sei indeß gestorben, oder ich habe Sie vergeßen, weil ich Ihnen nicht eine Zeile schrieb. Das leztere kann wenigstens nur seyn, wenn das erste ist, und dieses ist: ja nun nicht.

Briefwechsel, Schillers Briefe, Bd. 23, 1772–1785, Brief 48 und 65.

[W]ir haben uns schon längst gewöhnt an diese Echtzeitkommunikation. Man muss sich immer wieder ins Bewusstsein rufen, wie jung diese Möglichkeit noch ist. [...] Die Ferne belästigt uns mit trügerischer Nähe, und das Gleichzeitige, vor dem wir durch Raumdistanzen geschützt waren, dringt in unsere Eigenzeit ein.

Rüdiger Safranski: Zeit, Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen, München 2015, S.97f.

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Authentizität

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

alles

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Austausch, 'verstanden werden', Nähe, Inspiration, Möglichkeit zur Reflexion, Auseinandersetzung

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Austausch, Information, Wissen, Interesse an anderen und ihre Situation, andere Sichtweisen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Inspiration

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Nähe, Wärme, Aufmerksamkeit, Beistand, Verständnis, Humor, Gelächter, Verstehen auch ohne Worte

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Freude, Ehrlichkeit, Offenheit

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Antworten, Emotion, Feedback

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Wertschätzung, interessantes, humorvolles, aktives zuhören, resekt

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Ehrlichkeit, Offenheit, Augenkontakt, Zeit füreinander, kein Hinuntermachen des Gegenübers

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Austausch in jeglicher Hinsicht

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Organisation, Freundschaften/Beziehungen pflegen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Ehrlichkeit, Humor

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

gegenseitigen Respekt

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Austausch von Meinungen und Gedanken, Zusammenarbeit, von einander lernen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

gute Unterhaltung, wissenswertes zu erfahren

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Informationen, Unterhaltung, Austausch, Bestätigung

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Harmonie

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Gedanken- und Erfahrungsaustausch, Information, in Kontakt zu bleiben auch wenn man sich selten sieht

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Freundschaften pflegen, Informationen austauschen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

möglichst viel ehrlichkeit

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Informationen, Beziehungspflege

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Emotion

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

direkten Austausch, Diskussion, Nähe

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Je nachdem, mit wem ich kommuniziere, Zuspruch, Antworten, Information, Freude,

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Inhalte!

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Vermeidung von Mißverständnissen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Klarheit in der Verständigung, Zugehörigkeit, Zuhören und Reden lassen, Anstand, Humor,

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

...dass mein Gesprächspartner zuhört, klare Antwort gibt, bereit ist zu erörtern

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Verständnis, mehr persönlicher Kontakt, Gefühl, Empathie, Freude und Ãrger

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Austausch, Information, Interessantes, Banales, Freundlichkeit,

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Respekt, Einfühlsamkeit, Verständnis

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Nähe, Transparenz, Freundschaft, Ehrlichkeit, gemeinsames Lachen oder Weinen, Direktheit, sich nicht verstecken ....

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Rasche Verständigung, Infoaustausch,

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

mit Bekannten, Gespräche mit Freunden (keine Technologie im engeren Sinne, aber soziale Technik erforderlich),Telefon, Whatsapp, signal, Fax, mail, skype

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

je nach Situation und Beziehung: Informationen sachlicher Natur (nützliche/praktische Infos) und/oder Austausch von Meinungen, Gefühlen und Gedanken (Beziehungspflege, gegenseitige Unterstützung,...), Horizonterweiterung, gegenseitiges Verständnis

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Authentizität, Klarheit, Austausch, Nähe, Humor, Unterstützung...

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

soziale Kontakte

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Ehrlichkeit, Offenheit, Zuhören, Verständnis

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Emotionen, Resultate,

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

soziale Kontakte, Freundschaften, Information

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Ehrlichkeit, Vertrautheit

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

dass sie mich oder andere in irgendeiner Form bereichert

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Was erwartest du von zwischenmenschlicher Kommunikation?

Verständnis, Beziehungen, Freude, Trost, Aussprache, Zuwendung, Spaß, Vertraulichkeit

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

kein mehr/weniger - besser gute Unterscheidung, was, wann, wo, mit wem Sinn macht

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

in die richtige

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Definitiv weniger social media, weil unauthentisch. Mehr Zeit für direkten Austausch ... vielleicht wieder vermehrt Briefe, Postkarten schicken ...

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Mehr miteinander sprechen; wichtige Informationen für viele über moderne Informationstechnologie – andererseits weniger Informationsüberflutung

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Bin zufrieden zur Zeit.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

direkte Kommunikation sinnvoll unterstützt durch digitale Hilfsmittel

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Ich würde mir mehr direkte Kommunikation zwischen Menschen und weniger Handy-Gestarre wünschen.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Mehr direkt ... wird aber zunehmend durch IT ersetzt ... der Mensch als kommunikatives Wesen muss sich persönlich austauschen.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Wieder mehr Ausdauer und Diskussionskultur! Weniger Ergebnis- als Prozessorientiert wäre schön.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Direkten Kontakt auf jeden Fall mehr; aufrichtige und wertschätzende Gespräche!

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Nachdem jeder die Wahl hat, wie er kommunizieren möchte, sollte alles so bleiben.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Mehr direkte Gespräche im Privaten; bei Dienstleistern sind Automaten OK bzw. besser.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Kommunikation zwischen den Menschen ohne Technologien

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Ich finde, dass elektronische Kommunikation oft zu Missverständnissen führt, gerade wenn geschrieben statt gesprochen wird. Es wäre also schön, wenn die Menschen wieder mehr miteinander reden würden.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Face-to-face

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Die zwischenmenschliche Kommunikation kommt auf den Menschen an, daher kann ich dazu keine Antwort abgeben.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr direkter Kontakt, weniger unnötiges Hin-und-Herschreiben, am bestens direkt treffen oder zumindest telefonieren

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

soll so bleiben, ist schon ok

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

keine Ahnung

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

bei wichtigen Themen persönlich, bei effizienten Themen digital

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

weniger passiv, mehr aktiv

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

wieder mehr za'mmsitzen, reden, lachen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

weniger Kommunikation insgesamt, aber mehr Inhalte, weil sich jede/r wieder besser konzentriert

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Direkte Kommunikation bleibt nach wie das Wichtigste, weil Gestik, Mimik etc. sichtbar sind - und Empathie am besten vermittelt wird. Der Rest ist gut für Infoaustausch, schnelle Abklärungen und Späßchen.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Nachbarschaftshilfe; wünsche mir mehr Handy-freie Zonen, soziale Kompetenzen wären bei den Kindern schon zu fördern.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr persönlicher Kontakt, weniger anonymer Kontakt via Internet

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Wohlwollen

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Augenkontakt, mehr Berührung, weniger Multitasking und abgelenkte Gespräche

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Ich wohne in einem Dorf und kommuniziere mit Freundinnen, welche ich seit dem Kindergarten kenne. Für mich ist persönliche Kommunikation wichtig - die Technik verwende ich für Nachrichten.

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Zeit für Gespräche, wertschätzende Gesprächskultur

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

positive Begegnung, freundlichen Kontakt, Nähe, Lebendigkeit, berührt werden und berühren (emotional, geistig, körperlich), interessanten Austausch, Infos, Teilnahme an sozialen, gesellschaftlichen Ereignissen, Mitgestaltung des Alltags/Lebens/Beruflichem

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr direkte (von Mensch zu Mensch) und weniger indirekte/öffentliche/mediale Kommunikation (Facebook, ...)

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

große Frage ... mehr Zeit für direkte Kommunikation, klare Regeln für Social Media

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Face-to-face - weniger soziale Medien

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Reden mehr, Telekommunikation weniger – kein Höher-schneller-weiter mehr!

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Direktkontakt, Zeit für Persönliches, mehr gewaltfreie Kommunikation

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

viel mehr persönlicher Kontakt; weniger WhatsApp, SMS

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

wenn möglich mehr persönliche Gespräche

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

nicht verrohen, nicht verkümmern

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

mehr Tiefgang

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

In welche Richtung soll sich zwischenmenschliche Kommunikation entwickeln?

Toleranz, ausreden lassen, Akzeptanz,

Antwort im Online-Fragebogen "Was ist zwischen den Menschen?"

Industriekommunikation

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

die Welt wird immer enger

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Jetzterlebnisse

Gesprächskreis Marktplatz Wattens, 15.6.2019

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

"Wie viele Stunden am Tag kommunizierst du per Telefon, SMS, WhatsApp, E-Mail, Soziale Medien, ...?" – Rot sind 24h, schwarz die gegebenen Antworten in Stunden.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

"Wie viele Stunden am Tag kommunizierst du direkt mit Menschen?" – Rot sind 24h, schwarz die gegebenen Antworten in Stunden.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

"Wie viele Stunden am Tag kommunizierst du mit Automaten und Bots? (vom Fahrkartenautomaten bis Alexa)" – Rot sind 24h, schwarz die gegebenen Antworten in Stunden.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

Wie sehr fühlst du dich verstanden? In medial vermittelter Kommunikation (Telefon, SMS, WhatsApp, Soziale Medien, ...) – Schwarz für verstanden.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

Wie sehr fühlst du dich verstanden? Im direkten Gespräch – Schwarz für verstanden.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

Wie sehr fühlst du dich verstanden? Beim Interagieren mit Automaten und Bots (vom Fahrkartenautomaten bis Alexa) – Schwarz für verstanden.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Was ist zwischen den Menschen? – islandrabe

Wie viel deiner täglichen Kommunikation findet mit Menschen statt, die du am selben Tag zu Fuß erreichen könntest? – Erreicht schwarz die rote Linie, sind es 100% der Kommunikation.
Auswertung des Online-Fragebogens "Was ist zwischen den Menschen?"

Je mehr ich mich aus dem "realen" Leben mit seinen Bedrohungen zurückziehe, desto eher vermitteln mir soziale Netzwerke das Gefühl, mein Leben kontrollieren zu können. Aber das ist nur eine kurzfristige Illusion, denn nach einer Weile fühle ich mich machtloser als vorher. Um mir und meinen Freunden den Eindruck zu vermitteln, es gehe mir gut, poste ich dann sehr viel auf Social Media. Je mehr ich poste, desto schlechter fühle ich mich, und je schlechter ich mich fühle, desto mehr poste ich. Es funktioniert wie eine Droge oder jede andere Sucht.

Olivia Sudjic: "Je mehr ich poste, desto schlechter fühle ich mich", in: ZEITmagazin Nr. 46/2019, (online).

Ist ein Verstehen möglich, ohne dass gesprochen wird?

In den Sinn gekommen, 12/2019

Vermissen wir die Präsenz in der Kommunikation?

In den Sinn gekommen, 12/2019

Wenn du etwas wissen willst und es durch Meditation nicht finden kannst, so rate ich dir, mein lieber, sinnreicher Freund, mit dem nächsten Bekannten, der dir aufstößt, darüber zu sprechen. Es braucht nicht eben ein scharfdenkender Kopf zu sein, auch meine ich es nicht so, als ob du ihn darum befragen solltest: nein! Vielmehr sollst du es ihm selber allererst erzählen. [...] Es liegt ein sonderbarer Quell der Begeisterung für denjenigen, der spricht, in einem menschlichen Antlitz, das ihm gegenübersteht; und ein Blick, der uns einen halb ausgedrückten Gedanken schon als begriffen ankündigt, schenkt uns oft den Ausdruck für die ganz andere Hälfte desselben.

Heinrich von Kleist: Über die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden, in: Paul Lindau (Hg.): Nord und Süd, 1878, Bd.4, S.3–7 (online).

Die meiste Arbeit ist Informationsaustausch – viele persönliche Besprechungen, Emails, Telefonate. Meine Aufgabe ist die der Übersetzung.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Am Morgen ist die erste Frage im Büro: „Magst einen Kaffee?“ Am Anfang steht immer ein Gespräch – und währenddessen startet der PC.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Seit ein paar Jahren verschickt eine Software automatisch Emails an die Zuständigen. Davor wurde telefoniert, was jetzt nur in dringenden Fällen vorkommt. Auch kamen Leute persönlich vorbei, doch das – wie auch das Telefonieren – wird immer weniger.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

In "Skype for Business" ist sichtbar, wie lange jemand sich nicht angemeldet hat. Bei manchen steht dann z.B. "seit 195 Tagen offline", weil der mit seiner Arbeit in der Firma unterwegs und per Telefon zu erreichen ist. Die Leute verlassen sich aber auf die angezeigte Information und glauben, der arbeitet nicht mehr.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Wenn du heute nicht das Handy abhebst, bricht die Welt zusammen – aber zusammengebrochen ist sie noch nie. Handys gibt es in der Firma maximal 10 Jahre. Heute wird eine Email geschrieben und eine viertel Stunde später kommt der Anruf, ob man sie nicht gelesen hätte … doch wir sind nicht immer im Büro. Im Durchschnitt werden cirka stündlich die Emails nachgeschaut; und nicht selten liegt dann der Klassiker vor: "Hat sich erledigt."

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Eine Notfallnummer hat es früher nicht gegeben. Da waren die Leute 30 bis 40 Jahre in der Firma und die wussten, wer für was zuständig ist. Jetzt wechseln die Leute so häufig, dass das nicht mehr klar ist. Zuständigkeiten werden abgegeben und sind schwierig zu finden.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Bei der Weihnachtsfeier kommt man mit dieser oder jenem ins Gespräch und entdeckt, dass man schon miteinander zu tun hatte: "Aha, du bist der. Jetzt habe ich ein Gesicht zur Stimme." Über das persönliche Gespräch kommt man zu Informationen – und ich sage dazu: Einen Kaffeeautomaten gab es immer und 8¼h hat niemand gearbeitet.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Kommunikation ist Email. Das ist es geworden. Davor war es das persönliche Gespräch, was mir lieber ist.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

„Wer schreibt, der bleibt.“ – Die Email hilft, Verantwortung zu verteilen. Mit dem Senden der Nachricht, ist es für einen – gefühlsmässig – erledigt. Man schreibt eine Email, um Sachen abzuhacken. Es liegt dann bei den Anderen. Und so ergibt eine Email die andere und es steigt ihre Zahl.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Was mir auffällt ist, dass ich private Tools – Messenger, Social Media – plötzlich beruflich nutze. Arbeitskontakte werden freundschaftlich und die Kommunikation bleibt auf den Kanälen. Privat und Beruf verschwimmen; und wenn es ein Problem werden sollte, müsste ich halt Grenzen setzen.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Kommuniziert habe ich heute sehr viel Face-to-face, WhatsApp, Skype, Email – Kennt‘s ihr das auch: Es gibt Tage, wo ausgeredet ist.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Heute war es extrem. Es war viel zu besprechen, der PC läuft trotzdem weiter und die Emails kommen herein. Die Flut löst eine Ohnmacht aus: Du tust den ganzen Tag und am Ende ist es schlimmer.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Kommunikation produziert Kommunikation.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Der persönliche Kontakt dauert einfach länger. Im Gespräch rede ich mit den Leuten auch einmal über‘s Wetter.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Wie die iPhones kamen, war das ein ständiges Emailn. 24h wurden da Emails geschickt. Da war Selbstdisziplin nötig und es wurde anders.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Wie Kommunikations-Tools funktionieren und eingesetzt werden sollten, ist nicht wichtig, sondern: Man muss verstanden werden und die Leute müssen sich untereinander verstehen.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Die höchste Stufe des Verständnisses ist das persönliche Treffen. Je schwieriger der Inhalt desto mehr braucht es das Gespräch.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Seit 1997 verwende ich beruflich Emails. Wie ich komplett überflutet wurde, war es der Anlass, Email anders zu verwenden. Z.B. werden kritische Sachen nun per Telefon gelöst, bevor eine Email die andere ergibt, und nach Klärung kommt eine Email als Zusammenfassung des Ergebnisses.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Schnelligkeit, Beschleunigung war oft das Argument für die Einführung von Technik. Da haben wir übertrieben und das nimmt uns nun die Zeit.

Gesprächskreis größere Firma, 21.11.2019

Uns können sie alles erzählen und manche sagen dann im Gehen: „Jetzt geht‘s mir wieder besser.“ Sich untereinander zu kennen, die Sachen loswerden zu können, schafft eine Art Familiengefühl. Was hier erzählt wird, bleibt bei uns.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Die Leute freuen sich, wenn wir uns erinnern, worüber wir das letzte Mal mit ihnen gesprochen haben. Richtig zuhören, das tun nicht viele. Das merken die Leute und erzählen; aber alles lässt man nicht zu, dass es erzählt wird.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Das Reden ist fast anstrengender als die Arbeit selbst. Um 17:00 ist nun Feierabend, diese persönliche Grenze haben wir gezogen. Wir haben die Zeiten reduziert, um die Lebensqualität zu erhöhen. Davor waren wir so müde nach Arbeit und hatten kein Privatleben mehr.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Wenn das Geschäft schlecht geht und ich als Berater hinzugezogen werde, frage ich: Wie schaut es mit dem Trinkgeld aus? Meistens schlecht, doch wenn die Leute etwas den Mund aufmachen, dann geht gleich mehr.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Wenn man einen Termin hat, ist klar: Da sitzt man nun eine halbe oder ganze Stunde. Die Zeit ist da und wird zum Reden genutzt.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Über die Jahre meiner Tätigkeit ist das Reden immer wichtiger geworden, es wird intensiver und die Gespräche gehen tiefer. Die Leute wollen aus den Gesprächen extrem viel mitnehmen, reden meist über Persönliches und wollen das auch von uns wissen; doch wenn es zu weit geht, dann sage ich: „Jetzt bin ich zu Hause.“ Mir scheint, dass die Leute niemanden mehr zum Reden haben.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Gibt es eine Suche nach tiefen Gesprächen, von Leuten die ständig flüchtig kommunizieren?

Keine ehrlichen und authentischen Gespräche machen auf die Dauer leer. Wenn eine Firma bei uns anruft, weiß man beim „Hallo“ schon, was sie wollen – etwas verkaufen. Da wirbt ein neuer Anbieter mit 2% Rabatt, doch die Gesprächskultur mit dem bisherigen Lieferanten ist mehr wert als 2%.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Unsere Kommunikationsmittel sind hauptsächlich das direkte Gespräch. Termine werden bei uns nur per Telefon oder im Vorbeikommen ausgemacht. Werbung schalten wir keine, alles geht über Mund-zu-Mund. Facebook haben wir auch nicht – auch privat nicht – und wir verwenden keine Buchungsplattform. Wir sind zufrieden, wie es läuft und brauchen das deshalb nicht. Auch Email verwenden wir nicht. Wir bitten die Leute anzurufen.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Die Stärke ist die Kommunikation. Bei den Gasthäusern – z.B. – ist das Essen wichtig, doch wenn dort kein Platz leer bleibt, stimmt etwas anderes: Das Personal, die Aufmerksamkeit.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Wir verzichten auf Facebook und Co. – Wann sollen wir das machen? Wir nehmen uns die Zeit für die Gespräche und damit fehlt sie für die Plattformen.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019

Du musst zuerst nehmen, damit du etwas geben kannst.

Gesprächskreis kleinere Firma, 28.11.2019 (inspiriert von: Jolly Kunjappu: Sei anders, sei du selbst, München 2019, S.75.)

Verbindlichkeit wurde gegen Erreichbarkeit eingetauscht.

Im Gespräch, 12/2019

Technische Möglichkeiten sind keine sozialen Vorgaben oder Regeln. Kultur sollte das Maß setzen.

In den Sinn gekommen, 01/2020

Die Angst ist das neue Elend [...]. Als ein Verursacher dieser Angst gilt vielen von uns die Technologie. [...] Aber machen wir die Technologie damit nicht für Bedingungen verantwortlich, die uns gar nicht von den Apparaten und dem Netz auferlegt werden? [...] Nicht die Maschinen sind es, welche uns beunruhigen sollten, sondern die Logik, nach der wir sie einsetzen.

Mercedes Bunz: Die stille Revolution. Wie Algorithmen Wissen, Arbeit, Öffentlichkeit und Politik verändern, ohne dabei viel Lärm zu machen. Berlin 2012, S.51.

Mit der neuen Veröffentlichungsgesellschaft geht allerdings ein ernsthaftes Problem einher: Durch die immer weiter fortschreitende Fragmentierung besteht die Gefahr, dass zwar jeder potenziell wahrgenommen werden kann, aber keiner tatsächlich gehört wird.

Mercedes Bunz: Die stille Revolution. Wie Algorithmen Wissen, Arbeit, Öffentlichkeit und Politik verändern, ohne dabei viel Lärm zu machen. Berlin 2012, S.101.

25. Juli [1934]: 14 Uhr alarmiert durch falsche Nachrichten der Ravag. Amt Alarm, 1/2 3 Uhr 3 Schüsse, Polizeihauptmann Hickl tot, der Attentäter und sein Gehilfe verhaftet. Nachrichten von Wien: Dollfuß ermordet, nachtsüber Dienst.
26. Juli: Den ganzen Tag über rasender Dienst bis tief in die Nacht. Noch im Schlaf werde ich durch das Telefon immer wieder geweckt.
[...]
Ich [Anton Mörl, von 1933 bis 1938 Sicherheitsdirektor Tirols, im März 1938 von der Gestapo verhaftet] war mit der Haft ganz zufrieden. Endlich hatte ich Ruhe und kein Telefon, keinen Parteienverkehr, keine Aufregung und keine Repräsentationspflichten, die mir jederzeit besonders lästig gewesen waren. Ich konnte mich geistig beschäftigen, wieder Bücher lesen, in Ruhe wenigstens eine halbe Stunde spazieren gehen. Gewissensbisse drückten mich nicht, weil ich mir jeden Tag zu meiner inneren Beruhigung aufrichtig sagen konnte, daß ich nur meine Pflicht getan und niemandem bewußt Unrecht getan habe.

Anton Mörl: Erinnerungen aus bewegter Zeit Tirols 1932-1945 (Schlern-Schriften Bd. 143). Innsbruck 1955, S.38, S.42 & S.83f.

Irgendwann [...] muss es einen Punkt gegeben haben, den ich selbst nicht bemerkte. Den Zeitpunkt nämlich, als die Kommunikationsanforderungen, die von außen an mich herangetragen wurden, begannen, meine eigene Lebensgestaltung zu bestimmen und meine eigene Kommunikationslogik zu überlagern. Als ich anfing, auf Information nur noch zu reagieren, statt nach meinen Wünschen und Vorstellungen zu kommunizieren. Als die kommunikative Vernetzung Wert an sich geworden war und nicht mehr Mittel zum Zweck der Verständigung. Als ich zuließ, dass die Technik mein soziales Leben bestimmt – und nicht umgekehrt. Ich war immer online, immer auf Stand-by und immer erreichbar. Aber ich war eigentlich nie mehr richtig da.

Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Hamburg 2008, S.11f.

- Wer technisch angeschlossen ist, ist nicht zwangsläufig auch sozial angebunden.
- Wer immer erreichbar ist, ist eigentlich für nichts und niemanden wirklich da.

Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Hamburg 2008, S.16.

Es ist nicht die Technik, die diese Verhaltensweisen auslöst. Es sind wir, die die Technik mit einem klaren Ziel nutzen: Wir wollen Aufmerksamkeit. Wir wollen beachtet werden, mitspielen im Spiel der Wichtigen und Wahrgenommenen. Immer im Einsatz, immer leistungsbereit. Immer ganz vorne bei denen, die Informationen senden und empfangen, und so die Agenda setzen: Ich maile, also bin ich.

Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Hamburg 2008, S.23.

Entscheidend ist, dass die Aufmerksamkeit, die wir entgegennehmen und anderen zukommen lassen, sich nicht allein auf den Prozess des Kommunizierens beschränkt. Sie muss das Ergebnis von Kommunikation sein, im Sinne der Verständigung zwischen zwei Menschen, die sich im Wortsinne etwas zu sagen haben. Ich bin nicht dadurch, dass ich maile, funke, simse. Ich bin dadurch, dass ein anderer das zur Kenntnis nimmt, was ich ihm mitteilen möchte, und daraus etwas macht. Und der andere ist dadurch, dass ich nicht nur wahrnehme, wie er kommuniziert, sondern aufnehme, was er mir sagen will.

Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Hamburg 2008, S.24.

Es sind Menschen, die Menschen glücklich machen, nicht Dinge.

Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Hamburg 2008, S.66.

Wer gute Regeln entwickelt, hilft also nicht nur, sich selbst vor der Kommunikationsfalle zu retten, sondern womöglich auch andere. Richtig zu kommunizieren kann ein sehr altruistischer Akt sein.

Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle. Hamburg 2008, S.126f.

Als die Telefone noch fest waren, waren wir noch frei.

Fatih Çevikkollu, Zitat aus seinem Programm "FatihMorgana" (Link)

Die [Corona] Krise als Chance ist eine naive Metapher. Sie hat mich über die ersten Tage gebracht, aber sie taugt nicht, um die nächsten Wochen zu überstehen. Zeigt mir endlich eure Wunden, schreie ich in mich hinein. Es fehlt an allem! An allem wofür es sich zu leben und zu kämpfen lohnt. Vor allem an Menschen und gemeinsamem Erleben. Echte Kommunikation ist mehr als nur Informationsaustausch. Längst nerven mich alle Formen von Skype-Konferenzen, ich will keine gestreamten Konzerte oder Theateraufführungen mehr sehen.

Benedikt Mahler: Die Krise als Chance ist eine naive Metapher (online).